Soziales und Engagement

Ob arm oder reich, ob alt oder jung, ob krank oder gesund, ob deutsch oder eingewandert: Die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger an der Gesellschaft und die Verwirklichung ihrer Lebenswünsche ist eine zentrale  Frage. Die Antworten fallen in Brasilien und Indien anders aus als in Europa oder den USA.

In Deutschland überlassen die Bürger soziale Fragen nicht mehr allein Regierung und Parteien. Bürger organisieren sich, Vermögende gründen Stiftungen, Seniorinnen bringen Lebenszeit und Know-how ein. Sie alle wollen Gesellschaft gestalten. Inzwischen engagiert sich jeder vierte Bundesbürger. Warum ist Deutschland ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar? Welche Lösungen finden Kommunen, um Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit zu begegnen? Wie funktionieren Mehrgenerationenhäuser?

In den Großstädten von Entwicklungs- und Schwellenländern ringen die Menschen ebenfalls um Teilhabe. Ihre Nöte sind groß. In den Slums und Favelas fehlen Wasser, Ärzte, Energie und öffentliche Verkehrsmittel. Im ländlichen Raum brauchen die Menschen Landtitel, Geräte und einen Zugang zu Märkten. Wie aber können die Menschen mit dem Nötigsten versorgt werden? Wer soll es bezahlen? Profitiert die Gesellschaft davon oder nur eine kleine Elite?

Es sind häufig Details, die darüber entscheiden wie die Antworten ausfallen. Wir reisen zu den Menschen und suchen nach Antworten, in dem wir mit allen Beteiligten sprechen.